Eröffnung von Europas modernster Dialysatoren-Fabrik: hpm unterstützte B. Braun bei der Projektsteuerung und dem Baucontrolling

Endlich ist es soweit! Die B. Braun Medical AG nimmt ihre neue Fertigungshalle in Betrieb. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, Professor Dr. Ludwig Georg Braun, und der Vorstand der Sparte B. Braun Avitum, Markus Strotmann, weihten am 04.09.2018 die modernste Dialysatoren-Fabrik Europas ein. Die Eröffnung begleiteten der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig und Wilsdruffs Bürgermeister Ralf Rother. Die Bundesregierung entsandte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur Veranstaltung.

 

Der Freistaat Sachsen förderte den Neubau mit sechs Millionen Euro. Insgesamt investierte B. Braun 100 Millionen Euro. Mit der Inbetriebnahme des Werks entstehen 140 Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Sachsen. Dabei ergänzt die Fabrik die Produktionsstätten des Pharma- und Medizinbedarfsunternehmen B. Braun, der in Sachsen zusätzlich des Wilsdruffer Werks zwei Betriebsstätten in Berggießhübel und Radeberg betreibt.

 

Von den in Wilsdruff hergestellten Dialysatoren profitieren nierenkranke Menschen, die von einer Dialyse-Therapie abhängig sind. Grundlage der Dialyse ist der Werkstoff Polysufan, der das Blut der Patienten reinigt. Um die aufwendige Produktion nicht unterbrechen zu müssen, arbeitet die Belegschaft des Wilsdruffer Werks im 24-Stunden-Takt.

 

Die hpm Henkel Projektmanagement GmbH mit ihrem Firmensitz in Dresden unterstützte die B. Braun Medical AG. Das in Hessen ansässige Unternehmen beauftragte die hpm mit Leistungen aus dem Bereich der Projektsteuerung und dem Baucontrolling. Den gestalterischen Auftrag zum Gebäude vergab B. Braun innerhalb eines Architektenwettbewerbs. Der Aufforderung einen Produktionsstandort zu entwickeln, der bei veränderter Marktlage einen Ausbau des Betriebsgeländes ermöglicht, kamen renommierte Architekturbüros nach. Zusätzlich sollten die eingesendeten Entwürfe die Vision eines modernen Produktions- und Entwicklungszentrum mit Campuscharakter widerspiegeln. Den Zuschlag erhielt das Konzept des Stuttgarter Architekturbüros Neugebauer + Roesch, dessen Arbeit die Jury durch ihre „angemessene Balance zwischen repräsentativem Auftritt und Funktionalität“ überzeugte.

 

(Quellenhinweis: Foto Till Schuster)