Fördermittelzusage und Spatenstich: Startschuss für die Sanierung der Oberschule Schmiedeberg in Dippoldiswalde

Visualisierung Oberschule Schmiedeberg, © Architekturbüro Raum und Bau GmbH
Visualisierung Oberschule Schmiedeberg, © Architekturbüro Raum und Bau GmbH

Nach langem Warten ist es offiziell: Mit der Übergabe des Fördermittelbescheids im Herbst 2025 und dem ersten Spatenstich im Dezember hat die dringend erwartete Modernisierung und Erweiterung der Oberschule Schmiedeberg begonnen. Unser Team unterstützt die Große Kreisstadt Dippoldiswalde bei diesem wichtigen Schulbauprojekt mit umfassenden Leistungen der Projektsteuerung.

Komplexe Erweiterung im laufenden Betrieb

Das Bauvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 17,5 Millionen Euro stellt einen echten Meilenstein für die Bildungslandschaft der Region dar. Auf einer Grundstücksfläche von ca. 5.270 Quadratmetern realisiert die Stadt eine Symbiose aus Alt und Neu: Neben der denkmalgerechten Sanierung des historischen Bestandsgebäudes entsteht ein moderner Anbau mit rund 2.500 Quadratmetern Bruttogrundfläche. Die Schule erhält damit eine Kapazität von 2,5 Zügen und bietet künftig bis zu 420 Schülerinnen und Schülern optimale Unterrichtsbedingungen.

Im Bestandsbau aus dem Jahr 1908 mit Turm und historischem Uhrwerk sind die Klassen- und Lehrerzimmer, sowie das Sekretariat untergebracht. Eine gläserne Fuge setzt den geplanten Neubau optisch ab, der eine moderne Holzverkleidung erhält und in dem technisch hochwertig ausgestattete Fachunterrichtsräume für Physik, Chemie, Biologie, Werken, Hauswirtschaft sowie ein Musikraum untergebracht werden. Im Erdgeschoss entsteht eine Mensa zur multifunktionalen Nutzung für Schüler und Lehrer. Im Zuge des Umbaus soll die Schule zudem ein Gründach, eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpenheizung erhalten.

Starkes Signal für die Region nach über 20 Jahren Wartezeit

Dass dieses Projekt nun endlich möglich wird, ist auch dem unermüdlichen Einsatz von Schulleitung, Eltern und Stadtverwaltung zu verdanken, die über 20 Jahre um die Mittel für eine umfassende Sanierung gekämpft hatten. Für den ersten Bauabschnitt stellt der Freistaat Sachsen zunächst 2,885 Millionen der insgesamt 6,640 Millionen Euro bereit. Der zweite Bauabschnitt wird rund 10 Millionen Euro kosten, wovon etwa 4,2 Millionen Euro gefördert werden. Dass die Stadt Dippoldiswalde als Träger die verbleibenden Kosten allein aufbringen kann, ist möglich, weil sie die Pro-Kopf-Verschuldung in den vergangenen Jahren auf unter 100 Euro senken konnte.

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Mehr Informationen

Zu den besonderen planerischen und steuernden Herausforderungen für unser Team gehören die hohen brandschutztechnischen Anforderungen sowie die beengten räumlichen Randbedingungen durch die innerstädtische Lage an der Hauptverkehrsstraße. Um den laufenden Schulbetrieb durchgängig aufrechtzuerhalten, erfolgt die bauliche Umsetzung in zwei Hauptbauabschnitten.

Zügiger Baufortschritt und Ausblick

Mit dem erfolgten Spatenstich im Dezember 2025 schreiten die Baumaßnahmen auf dem Schulgelände nun zügig voran. Bis zum Frühjahr werden die alte Turnhalle und das Haus, in dem früher die Hauswirtschaftsausbildung stattfand, abgerissen. Anschließend wird mit dem Erweiterungsbau begonnen. „Ziel ist es, die Arbeiten in zweieinhalb bis drei Jahren abzuschließen“, erläutert Bauamtsleiter Thomas Quinger.

Unser Team wird die termin- und kostengerechte Umsetzung der komplexen Bauphasen engmaschig steuern. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Schülern und Lehrkräften schnellstmöglich ein optimales, sicheres und zukunftsfähiges Lernumfeld zu übergeben. Wir freuen uns darauf, die Entwicklung der Oberschule Schmiedeberg als starker Partner weiterhin aktiv mitzugestalten!