Vertrag unterzeichnet: GÜ-Vergabe für Neubau des Humboldt-Gymnasiums Radeberg erfolgreich abgeschlossen

Geschäftsführer DIW Jörg Winkler und Landrat Udo Witschas unterzeichnen den Vertrag zum Neubau; Foto: hpm
Geschäftsführer DIW Jörg Winkler und Landrat Udo Witschas unterzeichnen den Vertrag zum Neubau; Foto: hpm

Mit der feierlichen Vertragsunterzeichnung am 17. November 2025 wurde die durch hpm begleitete Generalübernehmer-Vergabe für den Neubau der Außenstelle des Humboldt-Gymnasiums Radeberg erfolgreich abgeschlossen. Der Landkreis Bautzen konnte mit der DIW GmbH einen erfahrenen Partner aus der Region binden und das Verfahren dabei vollständig im Rahmen der Budgetvorgaben finalisieren.

Meilenstein für die Bildungslandschaft im Landkreis Bautzen

Vor wenigen Tagen besiegelten Landrat Udo Witschas und Jörg Winkler, Geschäftsführer der DIW GmbH, die Zusammenarbeit auf dem Baufeld des ehemaligen Eschebach-Geländes. Damit ist der Weg frei für die Errichtung des modernen Schulneubaus, der dringend benötigt wird, um die steigenden Schülerzahlen in der Region abzufangen.

„Dieser Vertrag ist ein wichtiger Meilenstein in der Umsetzung dieses Projektes, das die Bildungslandschaft in Radeberg nachhaltig verbessern wird. Mit DIW haben wir einen erfahrenen und verlässlichen Partner an unserer Seite. Das Unternehmen hat bereits erfolgreich Projekte in der Region realisiert, unter anderem den Rohbau des Gymnasiums Kamenz und der Oberschule Arnsdorf“, so Landrat Witschas.

Fördermittel für modernen Schulstandort

Für unser Team endet mit diesem Termin eine intensive Phase der Verfahrensbegleitung. Der Neubau wird künftig Raum für rund 588 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 bieten. Neben 18 Klassenzimmern und modernen Fachkabinetten liegt ein besonderes Augenmerk auf der Inklusion, um auch Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung eine optimale Lernumgebung zu bieten. Derzeit werden viele Schüler in Containern unterrichtet, während das bisher genutzte Gebäude „Haus 2“ kapazitiv und baulich an seine Grenzen stößt.

Das Bauvorhaben wird mit erheblichen Fördermitteln unterstützt: Anfang Februar 2024 bewilligte die Sächsische Aufbaubank 12,1 Millionen Euro aus Mitteln des Freistaats Sachsen, die einen Großteil der Gesamtkosten von rund 23,3 Millionen Euro decken.

Bereits in der Vorbereitungsphase wurden entscheidende Maßnahmen getroffen: Das Grundstück wurde erworben, das Gelände dekontaminiert und die Abrissarbeiten durchgeführt. Zusätzlich wurde ein umfangreicher Bodenaustausch vorgenommen, um die Tragfähigkeit des Geländes zu gewährleisten. Diese vorbereitenden Schritte schaffen nun die Grundlage für den Bau, der im kommenden Frühjahr 2026 beginnen wird.

Bis dahin laufen die Planung und weitere bauvorbereitende Maßnahmen. Mit Schuljahresbeginn 2027/28 sollen dann die ersten Schülerinnen und Schüler im Neubau lernen können.