Neubau CEEC Jena II und Anwenderzentrum für Friedrich-Schiller-Universität Jena

CEEC I an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Foto: Anne Günther/FSU

Im Rahmen der Baulichen Entwicklungsplanung will die Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena bis zum Jahr 2030 u.a. das Landgrafengebiet als Naturwissenschaftlichen Campus entwickeln. Zur Bündelung von Forschungskapazitäten sind dabei zwei Neubauten von Institutsgebäuden geplant. Hpm betreute für das Projekt acht Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für freiberufliche Leistungen gemäß VgV.

CEEC Jena: vereinte Kompetenz für innovative Technologien

Im Center for Energy and Environmental Chemistry (CEEC) der Friedrich-Schiller-Universität Jena arbeiten die Chemisch-Geowissenschaftliche und die Physikalisch-Astronomische Fakultät sowie das Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) als außeruniversitärer Initialpartner in Forschung und Lehre eng zusammen. Die Einrichtung verfügt über hervorragend ausgestattete Labore für die Herstellung und Charakterisierung verschiedener Materialien. Durch die Bündelung interdisziplinärer Kompetenzen und die Nutzung synergetischer Effekte wollen die Forscher die Entwicklung neuer Materialien für Energiespeicherung, Energiewandlung und Umwelttechnologie vorantreiben.

Sitz des interfakultären Zentrums ist der 2014/15 neu geschaffene Gebäudekomplex des CEEC Jena I in Verbindung mit dem Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF). Erst Anfang Juni fanden hier zum dritten Mal die „Organic Battery Days“ statt, die aus Platzgründen auf 140 Teilnehmer beschränkt werden mussten. Die internationale Tagung setzt sich mit Forschung zu und Entwicklung von organischen oder Polymer-Batterien auseinander. Zu den Vortragenden gehörte unter anderem Professor Hiroyuki Nishide von der Waseda-Universität in Tokio, der als Begründer der Technologie gilt.

Betreuung von acht Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Mit dem Neubau des CEEC Jena II und einem Anwenderzentrum (AWZ CEEC) sollen nun bis 2023 weitere zentrale Forschungsinfrastrukturen geschaffen werden. Ziel ist es, grundlagenorientierte Forschungsergebnisse direkt in produktorientierte Anwendungen zu überführen. Die Vorteile der Gebäudekomplexe bestehen u. a. in der gemeinsamen Nutzung von Großgeräten, in wissenschaftlichen Synergieeffekten, in der Schaffung von gemeinsamen Keylabs und in vielversprechenden Möglichkeiten von Wissens- und Technologietransfer.

Für das Projekt betreute die hpm Henkel Projektmanagement von Mai bis Dezember 2018 insgesamt acht Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für freiberufliche Leistungen gemäß VgV. Zu den Leistungsbildern gehörten:

  • Objektplanung
  • Tragwerksplanung
  • Freianlagenplanung
  • Laborplanung
  • Technische Ausrüstung HLSK (ALG 1-3, 7, 8)
  • Technische Ausrüstung ELT (ALG 4-6)
  • Brandschutz
  • Projektsteuerung

Förderung aus Mitteln des EFRE

Für die Realisierung des Vorhabens erhält die Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Über das EFRE-Programm Thüringen 2014-2020 können Vorhaben zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation gefördert werden, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandortes Thüringen deutlich erhöhen.

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