Wenn Vergabe-Expertinnen sich von Bäumen abseilen und Projektmanager das händische Ausheben von über 400 Hektar Teichlandschaft diskutieren, dann ist hpm-Team-Event! Am Freitag, den 13. September 2019 besichtigten wir in Moritzburg zunächst das Fasanenschlösschen und den Leuchtturm, um uns anschließend im nahegelegenen Hochseilgarten auszupowern.

Einzigartige sächsische Kulturdenkmäler

Los ging’s vom Bahnhof Moritzburg mit einer Wanderung durchs Grüne. Entlang der „kleinen Fasanenstraße“ und vorbei am Großteich erreichten wir nach ca. 40 min das erste Ziel. Am Teichufer machten wir zunächst Rast, genossen den schönen Ausblick auf den Leuchtturm und erkundeten die Parkanlage. Oben am Fasanenschlösschen hatten gleich zwei Paare Freitag den 13. zu ihrem Glückstag erklärt, sodass wir den Trubel der Hochzeitsgesellschaften beobachten konnten.

Bei der anschließenden Landschaftsführung lernten wir die bewegte Geschichte des kleinen Barockschlosses und der Moritzburger Fasanerieanlage kennen. Der 1728 angelegte und 2010 bis 2013 aufwändig restaurierte Bau gilt als das letzte im Original-Stil des Dresdner Rokoko erhaltene Schloss in Sachsen. Für viel Staunen und Diskussionsstoff sorgte auch die Erkenntnis, dass die umliegenden Moritzburger Teiche mit einer Gesamtfläche von etwa 418 Hektar im 14. und 15. Jahrhundert in jahrelanger Handarbeit ausgehoben wurden. Den Höhepunkt der Führung bildete die Besteigung des ältesten deutschen Binnenleuchtturms, der im 18. Jahrhundert nur zur unterhaltsamen Darstellung von Seeschlachten erbaut wurde.

Balanceakt zwischen Baumwipfeln

Nach einer kleinen Stärkung in der „Ausspanne am Leuchtturm“ ging die Wanderung weiter, vorbei am berühmten Schloss Moritzburg hin zum Hochseilgarten Mittelteichbad. Hier erwarteten uns freundliche Mitarbeiter bereits mit Kaffee und Kuchen. Kurz darauf hieß es: Helme auf, Gurte fest und Konzentration bei der Sicherheitseinweisung! In Zweier- und Dreierteams ging es zuerst durch einen kleinen Übungsparcours und dann rauf auf die Kletterpfade. Ob in drei, fünf oder zehn Metern Höhe, die Kletterstationen boten Herausforderungen und viel Spaß für alle Kollegen. Am Ende des erlebnisreichen Tages fuhr die Lößnitzgrundbahn ein erschöpftes, aber sichtbar begeistertes hpm-Team zurück Richtung Dresden.