In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) verfolgen vier Verbände der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung ein gemeinsames Ziel: die Gesundheit im Arbeitsleben fördern. Um den administrativen Aufwand für Projektarbeit und Controlling zu reduzieren und sich mehr auf die Inhalte fokussieren zu können, hat die iga hpm als externe Organisationsberater engagiert.

Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung

Veränderungen in der Arbeitswelt stellen Unternehmen heute vor große Herausforderungen. Um die Sicherheit und Gesundheit im Arbeitsleben zu verbessern, riefen 2002 der BKK Dachverband e.V. (BKK DV), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV), der AOK-Bundesverband GbR (AOK-BV) sowie der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) die Initiative Gesundheit und Arbeit – kurz iga – ins Leben. Gemeinsam beschäftigen sie sich zum Beispiel mit der demografischen Entwicklung, dem strukturellen Wandel der Arbeit, den veränderten Arbeitsbedingungen und Anforderungen und ihren Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten. In Kooperation mit Unternehmen, Instituten, Experten und Gremien arbeiten sie zum Themenbereich Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung.

Organisationsberatung und Lösungskonzept von hpm

Zu den Ergebnissen der iga gehören zahlreiche erfolgreiche Projekte, wertvolle Forschungen und Erkenntnisse sowie interessante Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Doch in den vergangenen Monaten wurden wiederholt selbstkritische Stimmen laut, die den beachtlichen organisatorischen Aufwand in der Projektarbeit und im Controlling in Frage stellten. Deshalb entschied die iga, sich professionelle Unterstützung zu holen. Als externer Berater beauftragte sie die hpm Henkel Projektmanagement GmbH, Optimierungsmöglichkeiten für das Projektmanagement und das Controlling zu identifizieren und Lösungskonzepte zu entwickeln. Angelehnt an das Konzept der systemischen Unternehmensberatung analysierte unser Team in interaktiven Workshops mit der iga.Geschäftsstelle und dem iga.Arbeitskreis bestehende Prozesse der iga, filterte konkrete Problempunkte heraus und suchte gemeinsam nach Lösungsansätzen.

Am 5. Juni stellte hpm das Lösungskonzept vor dem iga.Lenkungsgremium in Berlin vor. Das Lenkungsgremium befürwortet und unterstützt das Vorgehen. In einem Folgeauftrag wird sich die hpm der Weiterentwicklung der Workshop-Ergebnisse widmen. Unter anderem gehört dazu die Erstellung eines Prozess- und Organisationshandbuches. Bis Ende des Jahres soll eine Wissensbibel für die iga fertiggestellt sein, welche einen effizienten Wissenstransfer bei gleichzeitiger Vereinfachung der Arbeitsprozesse ermöglicht. Die Realisierung einer gemeinsamen Arbeitsplattform wird abgewogen und die Prozesse der Ressourcenplanung sowie des Controllings werden umstrukturiert.