Projektsteuerung durch hpm für die TU Dresden: „Eine Halle für die Hochwasserforschung“

Am Standort Georg-Schumann-Str. 7a in Dresden entsteht der Neubau einer Versuchshalle für das Institut für Wasserbau und Hydromechanik der TU Dresden. Die hpm führt im Auftrag des Staatsbetrieb Sächsiches Immobilien und Baumanagement (SIB) Projektsteuerung durch.

Die Sächsiche Zeitung berichtete in der Ausgabe vom 07.03.2014:

„Der neue Campus für die Bauingenieure an der Georg-Schumann-Straße wächst weiter. Derzeit wird vor allem an der neuen Wasserhalle direkt hinter dem hellen Neubau mit der Nummer 7 gearbeitet. Nachdem dort im vergangenen Jahr erst alte Werkstattgebäude weggerissen wurden, steht nun bereits der Rohbau samt Dach. In diesen Tagen beginnen die Arbeiter mit dem technischen Ausbau.

Um die Wasserbauforschung künftig zu ermöglichen, wird die gesamte Halle mit einem aufwendigen Lüftungssystem versehen. Damit werden wissenschaftliche Versuche mit offenen Wassersystemen, Präzisionsmodellen für Überflutungsszenarien und Staudammmodellierungen möglich. Wissenschaftler und Studenten aus dem Institut für Wasserbau und Hydromechanik werden hier künftig arbeiten. Ende 2014 soll die Forschung in dem neuen Gebäude beginnen.

Knapp 7,8 Millionen Euro kostet der neue zwölfachsige Bau, der sich an die bereits im Jahr 2011 erbaute Versuchshalle des Instituts für Baustoffe und Drittmittelflächen anschließt. Insgesamt bietet die Halle 1500 Quadratmeter für die Forschung. Unter anderem werden darin eine Hochleistungsrinne sowie ein Hochbehälter samt Rohrleitungs- und Pumpensystem für die Wasserversorgung der Versuchsstände aufgestellt.

Die Halle ist Teil des neuen Campus für die Bauingenieure der TU Dresden. Vor drei Jahren begann der Ausbau an der Georg-Schumann-Straße. Zunächst wurde der Altbau aus den 60er-Jahren komplett erneuert. Die Labors und Büros wurden Ende 2013 übergeben. Dort wird schon gearbeitet. Weiterhin werden die sich anschließenden Hallen gebaut. Im Hof des Campus soll eine Versuchsfläche für die Holzforschung entstehen. Zudem sind hier Parkplätze und Sitzmöglichkeiten geplant.

Studenten und Mitarbeiter freuen sich dann vor allem über die kurzen Wege zwischen Seminarräumen, Büros und Laboren. Bisher sind die 1400 Studenten und Mitarbeiter auf unterschiedliche Standorte über den ganzen Campus in der Südvorstadt verteilt. Am neuen Standort gibt es zudem moderne Arbeitsbedingungen sowie Versuchsstände.

Insgesamt investiert das Land in den Ausbau des Standorts 23 Millionen Euro. Das ist aber nicht die einzige Stelle, an der derzeit auf dem Campus gearbeitet wird. Auch an der Nöthnitzer Straße soll der Bau bald beginnen. Auf dem Eckgrundstück gegenüber dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung ist das neue Gebäude für die Physiker der TU Dresden geplant. Schräg gegenüber hinter der Fakultät für Informatik soll noch in diesem Jahr der neue Hochleistungsrechner der Universität in Betrieb gehen. Das Gebäude dafür steht bereits.“

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