Symposium „Was kostet Bauen heute? ¬- Wie behält man die Kosten im Griff?“

Am 10.01.2017 fand nun schon zum zweiten Mal als Jahresauftakt unser Bau- und Immobilien-Symposium statt, welches wir wieder mit dem Bund Deutscher Architekten (BDA), Landesverband Sachsen veranstalteten. Der Marta-Fraenkel-Saal im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden war mit 200 Teilnehmern ausgebucht, von denen in diesem Jahr viele Vertreter der öffentlichen Hand und regionale Akteure aus dem mitteldeutschen Raum anwesend waren. Die Veranstaltung wurde durch Herrn Dr. Thomas Welter, Bundesgeschäftsführer BDA, gekonnt moderiert.

Nach dem umfangreichen und pointiertem Grußwort durch Dipl.-Ing. Architektur Petra Wesseler, Präsidentin des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, Berlin berichtete Diplom-Ökonom Michael Neitzel, Geschäftsführer der InWis Forschung & Beratung GmbH, Bochum von der „Entwicklung von Baukosten und Empfehlungen zur deren Senkung“.

Die Positionen eines öffentlichen Bauherren wurden durch Dipl.-Ing. Architekt Jaroslaw Golaszewski, Referent, Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, Referat 46 Bau- und Liegenschaftspolitik mit dem Vortrag „Kostenplanung öffentlicher Bauherren am Beispiel des Hochbaus im Freistaat Sachsen“ sowie die eines privaten Bauherren durch Dipl.-Ing. Architekt Albrecht Fischer, Leitender Direktor Zentralabteilung Anlagen und Bauten, Robert Bosch GmbH mit dem Vortrag „Kostenauswirkung von Nutzeranforderungen oder wie organisiert ein Technologiekonzern seine Kostenplanung?“ anschaulich vorgestellt.

Herr Dipl.-Ing. Architekt BDA Michael Frielinghaus, Geschäftsführender Alleingesellschafter, BLFP Frielinghaus Architekten Planungs GmbH, Bauleitungs GmbH stellte die Rolle „Der Architekt als Kostensteuerer“ und Dipl.-Ing. Eberhard Dux, Technische Leitung der Planungsgruppe M+M AG, Böblingen, die des Fachplaners „TGA-Kosten – Die große Unbekannte?“ dar.

Abgerundet wurden die Vorträge durch die Sicht des Projektsteuerers Dipl.-Ing. Thomas Henkel, Geschäftsführer hpm Henkel Projektmanagement GmbH mit „Erwarte das Unerwartete – Risikokosten als Steuerungselement“ sowie die des Anwaltes Dr. Torsten Göhlert, KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft GmbH mit „Höhere Kostensicherheit durch alternative Vertragsmodelle?“.

Im Anschluss bot sich die Gelegenheit zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen denken wir bereits an eine Folgeveranstaltung!

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