Seit Juni 2018 ist hpm Henkel Projektmanagement GmbH mit der Verfahrensbetreuung des derzeit größten Bauvorhabens der Landeshauptstadt Dresden betraut. Auf dem heutigen Parkplatz zwischen St. Petersburger Straße, Waisenhausstraße und dem Karstadt Kaufhaus plant die Auftraggeberin die Realisierung des Neuen Verwaltungszentrums Ferdinandplatz.

Für die Projektumsetzung sucht die Landeshauptstadt Dresden mit unserer Unterstützung einen geeigneten Totalunternehmer, der das Projekt im Paket „plant und baut“. Im Verfahren, welches als Wettbewerblicher Dialog durchgeführt wird, will sie gemeinsam mit den Bewerbern eine städtebaulich und architektonisch ansprechende und den Bedürfnissen einer modernen Verwaltung gerecht werdende bauliche Lösung für den Ferdinandplatz entwickeln.

Anforderungen an das moderne Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz

Der Neubau am Ferdinandplatz wird kein Verwaltungszentrum im herkömmlichen Sinne, vielmehr verfolgt die Landeshauptstadt das Ziel, ein modernes und zukunftsorientiertes Verwaltungsgebäude zu planen und zu bauen. Sie möchte in den verfügbaren Arbeitsflächen eine optimale Menge von Arbeitsplätzen integrieren. Hierbei sollen unterschiedliche Arbeitsplatztypen und Besprechungsräume raumsparend konzipiert werden, damit von konzentrierter Einzelarbeit bis zur offenen Teamarbeit alle Bedürfnisse abgedeckt werden können. Die Mitarbeiter können so ihren Arbeitsplatz situationsadäquat je nach Anforderungen an die Tätigkeiten frei wählen.

In Vorbereitung des Wettbewerblichen Dialogs entwickelt unser Team in Abstimmungsprozessen mit den Stakeholdern die anspruchsvolle Aufgabenstellung und die Vergabeunterlagen. Nach Vergabebekanntmachung, die in Kürze erfolgt, werden wir die Landeshauptstadt Dresden bei der weiteren Durchführung des dreistufigen Verfahrens unterstützen.

Wettbewerblicher Dialog in drei Stufen

In der ersten Stufe können sich interessierte Totalunternehmer im Teilnahmewettbewerb für das Verfahren präqualifizieren. Nach Prüfung der Teilnahmeanträge durch hpm und Auswahl der geeigneten Bewerber wird die zweite Stufe eröffnet – die Dialogphase. Dabei werden die Bieter zuerst städtebauliche und architektonische Lösungen entwickeln. Diese Lösungsvorschläge werden dann im Dialog mit den Bietern weiterentwickelt und im Hinblick auf die Gestaltung der modernen Arbeitswelten sowie die Anforderungen an energetische und ökologische Aspekte vertieft. Die Lösungsvorschläge wird die Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit externen Gutachtern und unseren Vergabebetreuern prüfen. Die dritte Stufe des wettbewerblichen Dialogs wird eröffnet, sobald die Lösungsvorschläge der Bieter den Bedürfnissen und Anforderungen der Auftraggeberin entsprechen. Die Bieter werden dann zur Abgabe ihrer finalen Angebote aufgefordert, welche im Anschluss gewertet werden.

Sowohl hpm Henkel Projektmanagement als auch die Landeshauptstadt Dresden sind überzeugt, erstklassige Bewerber für das Projekt zu finden.