Allen Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie zum Trotz konnte das Wohnquartier am Altmarkt im letzten Quartal des Jahres 2020 erfolgreich fertiggestellt werden. Entstanden ist ein Wohn- und Geschäftskomplex im Herzen der Dresdner Innenstadt mit 213 modernen Wohnungen, vier Gewerbeeinheiten, einer eigenen Tiefgarage und einem öffentlich zugänglichen Innenhof.
Wohnquartier „MK4“ integriert archäologische Funde
Der Hamburger Projektentwickler REVITALIS REAL ESTATE AG und unser Team für Baucontrolling und Objektüberwachung blicken zufrieden auf die rund zweijährige Bauzeit zurück. Als im August 2018 der Grundstein für das Objekt in unmittelbarer Nähe zur Kreuzkirche gelegt wurde, waren die erschwerten Bedingungen in der finalen Bauphase noch nicht absehbar. Auf dem letzten unbebauten 3.140 Quadratmeter-Grundstück zwischen Altmarkt und Dr.-Külz-Ring entstanden auf sieben oberirdischen Geschossen insgesamt 213 Mietwohnungen und 290 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Dabei wurden vorgefundene Kellerreste sowie Renaissance-Teile der Stadtmauer entsprechend den Vorgaben der Archäologen in das neue Gebäude integriert.Gefragte Immobilie mit 32 geförderten Sozialwohnungen
Bereits vor Baubeginn konnte Bauherr REVITALIS alle Wohnungen an Immobilien- und Investmentmanager verkaufen. Den südlichen Quartiersabschnitt mit 76 Mietwohnungen und 125 Quadratmetern Gewerbefläche erwarb der Münchner Immobilienexperte BMO Real Estate Partners Deutschland. Den nördlichen Abschnitt gegenüber der Kreuzkirche mit 137 Mietwohnungen sicherte sich der Investmentmanager Corestate Capital Holding S.A. Zu diesem gehören auch 32 öffentlich geförderte Sozialwohnungen speziell für Mieter mit Wohnberechtigungsschein. Die anfängliche Miete beträgt für sie 6,50 Euro pro Quadratmeter mit einer Bindungsfrist von 15 Jahren. REVITALIS ist der erste Bauträger, der in der Dresdner Innenstadt eine Quote von 15 Prozent Sozialwohnungen umgesetzt hat. Die Landeshauptstadt hatte den Verkauf des Grundstücks an diese Bedingung geknüpft, um bezahlbares Wohnen und soziale Durchmischung zu fördern – „Kooperative Baulandentwicklung“ nennt sich das umstrittene Modell.Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
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