An der Questenberg-Grundschule in Meißen-Triebischtal gehen die Bauarbeiten trotz erschwerter Voraussetzungen gut voran: Am 23. September konnte Oberbürgermeister Olaf Raschke gemeinsam mit Planern, Bauleuten und Unterstützern aus Politik und Verwaltung das Richtfest feiern. Die hpm Henkel Projektmanagement GmbH unterstützt die umfangreiche Sanierung und Erweiterung in Vergabe, Teilleistungen der Projektsteuerung und Fördermittel-Management.

Optimierungen gegen Bauverzug

Der Stadt Meißen galt das Richtfest insbesondere als Dankeschön an die Bauleute, die täglich mit Hochdruck an der Realisierung des Projektes arbeiten. Schon zu Baubeginn war die pünktliche Fertigstellung ein ambitioniertes Vorhaben, Einschränkungen durch die Corona-Krise sorgten dann für erheblichen Verzug. Doch mit Unterstützung des Stadtrates und der beauftragten Firmen wurde alles Mögliche unternommen, um die Bautätigkeiten so effizient wie möglich zu gestalten und den entstandenen Verzug wieder aufzuholen. So wurde z. B. mehr Personal und Technik auf der Baustelle eingesetzt und Abläufe umgestellt, um sie zu beschleunigen. Zudem wird schon seit dem Frühjahr auch an Samstagen gearbeitet.

Fertigstellung zum Schuljahresbeginn 2021/2022

Die Bemühungen zeigten Erfolg: Das Dach der neuen Sporthalle ist fertig gedämmt und abgedichtet, aktuell bauen Handwerker die Fenster ein, sodass demnächst die Ausbaugewerke beginnen können. Am Altbau sind die Rohbauarbeiten an Fußböden, Decken und am Treppenaufgang in den letzten Zügen, parallel wurde schon mit den Trockenbauarbeiten begonnen. Zudem werden derzeit an der Außenfassade die Gesimse sowie Gewände ergänzt und saniert. Auch auf der Außenanlage im unteren Grundstücksbereich laufen bereits die Arbeiten für die neu strukturierten Wege, Aufenthaltsbereiche und Grünflächen. Zieltermin für die Fertigstellung des Altbaus, der Sporthalle und der Außenanlagen ist nach wie vor der Schuljahresbeginn 2021/2022.

Interimslösung mit Fokus auf Schüler und Eltern

Für den Neubau wurde die Terminkette inzwischen angepasst: Ab Mitte Oktober kann der Rohbauer die ersten Felder für den Dachdecker freigeben. Mit dem dichten Dach können dann auch hier die Firmen für die Gewerke Fenster, WDVS und Putz ihre Arbeit aufnehmen. Zum Jahreswechsel beginnen die TGA-Gewerke ihre Leistung. Eine pünktliche Fertigstellung des Neubaus zum Schulbeginn 2021/2022 ist daher nicht mehr realistisch. Deshalb erarbeitet die Stadt jetzt in Zusammenarbeit mit hpm eine Interimslösung, die sowohl die Sicherheit der Kinder garantiert als auch einen reibungslosen Bau ermöglicht. Eine konkrete Lösung lässt sich erst nach einem Fazit im Frühjahr darstellen. Momentan sind die Kinder der Questenberg-Grundschule in der neu errichteten 4. Grundschule untergebracht.